Die meisten Menschen tun sich schwer, wieder ins Programm zu kommen. Es geht wie mit allen guten Vorsätzen: Man sagt "Morgen" fange ich damit an. Ich habe einen anderen Ansatz: Ich sorge dafür, dass ich jeden tag wenigstens das Frühstück und die 5 Stunden am Vormittag einhalte. Das ist meine Basis und die fällt mir leicht. Wenn ich ganz ins Programm will, sorge ich dafür, dass mir auch die Mittagsmahlzeit gelingt. So habe ich schon drei erfolgserlebnisse täglich. Und diese täglichen nd kleinen Erfolge sind die Motivation für den nächsten und letzten Schritt zum richtigen Abendessen.
Wer ständig auf das schaut, was ihm nicht gelungen ist, zieht sich selbst runter und frisst dagegen an. Wer aber täglich den kleinen Erfolg plant und sich dafür lobt, der baut sich auf und motoviert sich. Nur viele kleine "gute" Taten oder "richtige" Mahlzeiten bauen den großen und dauerhaften Erfolg auf.
Trotzdem: Zweimal im Jahr mache ich die strenge Phase, aber nicht "Morgen" oder "vor Ostern" oder "nach dem Geburtstag" sondern dann, wenn für mich von Innen der Impuls dazu stark und eindeutig ist. Aber dann schiebe ich es keinen Tag auf, sondern beginne damit, sofort! Dabei geht es mir mehr um Gesundheit als um Abnhemen, obwohl das auch schön ist!.
Dienstag, 26. Februar 2008
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1 Kommentar:
Diese Aussage finde ich genial: "....zieht sich selber runter und frisst dagegen an".
Das sollten wir uns alle hinter die Ohren schreiben. Wenn wir uns schon runterziehen (was ja leider manchmal nicht ganz zu verhindern ist, auch wenn ich daran arbeite, das ganz abzustellen), dann ist es wichtig, einen anderen "Seelenstreichler" zu finden, als das Falsche und zu viel zu essen, was ja dann AUCH nur wieder Frust hervorruft.
Herzliche Grüße
annani
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